Bericht zur Demo gegen Gewalt an Frauen in Zürich

Dieser Bericht und die Fotos sind uns zugesendet worden.

Am  Montag, dem 25.11, hat in Zürich eine kämpferische Demonstration gegen Gewalt an Frauen mit rund 600 Teilnehmerinnen stattgefunden. Sie richtete sich gegen Femizide, d.h. Mord an Frauen durch Partner, die von der Polizei im schweizer Staat alle zwei Wochen aufgezeichnet werden, sie richtete sich gegen jegliche Gewalt an Frauen und gegen das Patriarchat. Es wurden Malungen auf der Route der Demonstration gemacht, und starken Klassenhass gegen die Reaktion und den Imperialismus, besonders gegen die Polizei, den schweizer Staat, Gentrifizierer, Faschisten und patriarchale Schweine ausgedrückt. Ein patriarchales Schwein, dass die Demo provozieren wollte, wurde dann richtigerweise auch mit einer Fahnenstange geschlagen. Es wurden Parolen gerufen, die sich gegen die Lüge der Ausbeuter von einer angeblichen „minderwertigen weiblichen Natur“ richteten, und die Frauen dazu aufrief, revolutionäre Gewalt gegen Klassenfeinde, spezifisch „Bullen, Bonzen, Nazis“, zu benutzen. Dieser Hass und diese Wut ist richtig und gerechtfertigt.

Die Demo hat am Helvetiaplatz bzw. dem Ni Una Menos Platz begonnen. Der Helvetiaplatz ist im Rahmen von den starken Mobilisierungen von Frauen in diesem Jahr zum Ni Una Menos (nicht eine weniger, eine lateinamerikanische Parole gegen Femizid) Platz umgenannt worden, und jedes mal wenn ein Femizid öffentlich wird, treffen Frauen sich hier, um ihre Wut und ihr Zorn auszudrücken. Für die proletarischen Feminist*innen gilt es, diesen Wut und diese Zorn der Frau, und besonders der Arbeiterinn, als mächtige und gewaltige Waffe gegen das Patriarchat und hauptsächlich den Imperialismus zu entfesseln. Es gilt, die tiefsten und breitesten Frauenmassen zu politisieren, mobilisieren und organisieren, und dass die Frauenmassen ihre Hälfte des Himmels zu erobern. Es gilt den proletarischen Feminismus, untrennbarer Teil unserer Ideologie, dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, mit den universellen Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo, das heisst Gonzalo Denken, als eine mächtige Waffe anzuwenden. Es gilt die Kommunistische Partei der Schweiz zu rekonstituieren. Und das zusammen mit allen, die vom herrschenden System unterdrückt werden. Egal welches Alter, egal welches Geschlecht, egal welche Nationalität.

Der kämpferische Charakter der Demonstration wurde auch durch die Beteiligung einiger proletarischen Revolutionärinnen mit eine rotes Transpi mit der Parole „Gegen Imperialismus und Patriarchat!“ und einem maoistischem Hammer und Sichel verstärkt. Sie haben Flyer verteilt, die auf die doppelte Unterdrückung von Arbeiterinnen durch den Imperialismus und das Patriarchat hinweisen, ihnen beiden mit dem proletarischen Feminismus den Kampf ansagen und mit stärksten Klassenhass die Gewalt gegen Frauen verurteilen. Der Flyer sagt klar und deutlich: „Statt über unsere ermordete Schwestern zu trauern, schlagen wir zurück und entfesseln unsere Wut als gewaltige Kraft gegen das Patriarchat.“ Die proletarischen Revolutionärinnen haben auf das hingewiesen, was die Kommunistin Eleanor Marx-Aveling schon im Jahr 1886 feststellte „diejenigen, die sich gegen die gegenwärtige Behandlung der Frauen wenden, ohne den Grund dafür in der Ökonomie unserer Gesellschaft zu suchen, sind wie Ärzte, die eine lokale Erkrankung ohne Beachtung der allgemeinen körperlichen Beschaffenheit behandeln.“

Gegen Imperialismus und Patriarchat!

Proletarischer Feminismus für den Kommunismus!

Frauen kämpft und wehrt euch!

Meitlis läged Handsche ah! Bulle, Bonze, Nazis schlah!

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Aufruf zur Demo in Zürich gegen Gewalt an Frauen 25.11. 19:00 Helvetiaplatz/Ni-Una-Menos Platz

Wir haben diesen Aufruf/Flyer zur Demo am 25.11 am Helvetiaplatz/Ni-Una-Menos Platz von Gemeinsam Kämpfen Zürich erhalten.

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Frauen aller Länder gehen an diesem Tag kämpferisch auf die Strasse, weil sie es nicht mehr dulden wollen, aus patriarchalen Gründen geschlagen, verstümmelt, versklavt, vergewaltigt und ermordet zu werden.

Denn Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. Wir sehen sie Zuhause, am Arbeitsplatz, auf der Strasse, auf Parties usw. Sie ist nicht einfach ein Produkt von vereinzelten gewalttätigen Männern, die falsche Ideen in ihren Köpfen haben oder eine blosse Fantasie die sich ausgedacht wurde um uns in Ketten zu halten. Das müssen wir uns bewusst machen. Gewalt an Frauen ist ein Symptom des Patriarchats, der Herrschaft von Mann über Frau.

Das Patriarchat und seine einhergehende Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung die wir täglich erfahren, hat als Ursprung das Privateigentum. Deswegen ist das Patriarchat fest an das heutige System, dem Imperialismus, gebunden. Der Imperialismus hält Milliarden von Menschen in Ketten, er ist die höchste und letzte Stufe des Kapitalismus, der in unserer Lebzeit zerschlagen werden wird.

Arbeiterinnen werden doppelt unterdrückt, durch den Imperialismus und das Patriarchat. Im Betrieb werden wir oft nur als “Zusatzarbeitskraft” gesehen, die leicht auswechselbar ist und die schlechter bezahlt wird und zuhause müssen wir meistens die ganze Haus- und Pflegearbeit machen. Sowohl zu Hause und auf der Arbeit sind wir Gewalt ausgesetzt, wir werden begrapscht, geschlagen und auch ermordet. Wie die Kommunistin Eleanor Marx-Aveling machte schon im Jahr 1886 feststellte „diejenigen, die sich gegen die gegenwärtige Behandlung der Frauen wenden, ohne den Grund dafür in der Ökonomie unserer Gesellschaft zu suchen, sind wie Ärzte, die eine lokale Erkrankung ohne Beachtung der allgemeinen körperlichen Beschaffenheit behandeln.“

Feminismus ist hierzulande in breiten Teilen zum Modebegriff geworden und sogar Vertreter und Vertreterinnen der Herrschenden behaupten von sich selbst, feministisch zu sein. Für uns ist klar, dass nicht alle Frauen die gleiche Schlacht führen können, da nicht alle Frauen die gleichen Interessen haben. Vertreterinnen der Herrschenden haben kein Interesse daran, den Imperialismus und somit das Patriarchat, zu bekämpfen. Ihr “Feminismus” wirft uns nutzlose Gesetze vor die Füsse. In ihrem “Feminismus” arbeiten Frauen in unterdrückten Nationen zu schlechtesten Löhnen in Kleiderfabriken. In ihrem Feminismus soll der ausbeutende Chef eine Chefinn sein. Ihr Feminismus ist nicht unserer. Wir sind Proletarische Feministinnen, denn unser Kampf ist gegen unsere doppelte Unterdrückung, er ist der revolutionäre Kampf gegen Imperialismus und Patriarchat. Unser Feminismus bedeutet nicht, dass wir auch in die Chefetagen wollen, sondern dass wir eine Welt ohne Leid und Elend wollen! Und unser Feminismus bedeutet, dass wir es sind, die sich ihre Hälfte des Himmels erstürmen!

Statt über unsere ermordete Schwestern zu trauern, schlagen wir zurück und entfesseln unsere Wut als gewaltige Kraft gegen das Patriarchat. Und das zusammen mit allen, die vom herrschenden System unterdrückt werden. Egal welches Alter, egal welches Geschlecht, egal welche Nationalität. Aber nur, wenn wir als Frauen uns daran beteiligen, können wir eine Zukunft aufbauen, in der das Patriarchat der Vergangenheit angehört!

Kämpft und wehrt euch mit uns gegen Imperialismus und Patriarchat! Rein in die Demo am 25.11 um 19 Uhr am Helvetiaplatz/Ni-Una-Menos Platz!

 

Gemeinsam Kämpfen Zürich

gemeinsamkaempfen@protonmail.ch

 

 

Erklärung der Redaktion Machteroberung zum 101. Jahrestag des Verrats am Landesstreik

Wir haben diesen Text  der Redaktion Machteroberung erhalten und teilen ihn da wir mit seinem Inhalt zustimmen.

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Erklärung

Rekonstituiert die Kommunistische Partei der Schweiz!

Bekämpft den Imperialismus, den Revisionismus und die Reaktion aller Art unversöhnlich!

(…) Streiks, Strassenzusammenstösse, Verhaftungen, Gefägnishaft, schnelle Prozess und Wachstum. Obwohl wir damals nur eine kleine illegale Gruppe waren, wuchs der Einfluss der Kommunisten auf die Werktätigen schnell an. Wir mussten verschiedene Kampfaufgaben erfüllen, die Leninsche Lehre über die Proletarische Revolution und den Kampf der Arbeiterklasse um den richtigen Weg zur siegreichen Revolution entwickeln. Wir mussten um Verbesserung ihrer ökonomischen Lage kämpfen und die Organisierug der Kommunistischen Partei umsetzen”

Genossin Leonie Kascher

Die Grosse Sozialistische Oktoberrevolution entfesselte 1917 eine glorreiche Flamme vor den Augen des internationalen Proletariats und der Völker der Welt. Die Funken dieser Flammen entfachten auf der ganzen Welt Steppenbrände, auch im schweizer Staat. Dies führt zu einer revolutionären Situation, in der die Massen, hauptsächlich das Proletariat, nicht mehr weiter leben wollen und können wie bisher und das Bürgertum nicht mehr so weiter herrschen kann wie es es vorher tat. Die Massen erheben sich in grandiosen Klassenkämpfen gegen das Bürgertum, seinen Staat und seinen bewaffneten Kräfte, sowohl Polizei als auch Militär. Ihr Kampf und Widerstand verkörpert unsere unsterbliche Parole „die Rebellion ist gerechtfertigt!“. Die Kämpfe waren nicht nur um die Tagesforderungen, sondern auch gegen den imperialistischen Krieg und für die sozialistische Revolution. Die Situation endete natürlich wegen vielen Gründen nicht zugunsten des Proletariats, doch wollen wir, die Redaktion Machteroberung, am 101. Jahrestages des Verrats des Grandiosen Landesstreiks den heldenhaften Massen und Revolutionär*innen, unseren unsterblichen Gefallenen und der revolutionären Situation gedenken, und einige Schlüsse daraus ziehen.

Dies alles entwickelte sich in mitten von und durch die Internationale Situation. Auf einer Seite durch den I. imperialistischen Weltkrieg, ein Krieg, in dem zwei monopolkapitalistische Gruppen, die eine geführt vom deutschen und die andere vom englischen Imperialismus, um die komplette Umverteilung der Welt kämpfen. Das schweizer Bürgertum ist zwar nicht direkt in diesem Blutbad der Arbeiterschaft dabei, doch werden das Bürgertum und hauptsächlich die Herren der Rüstungsindustrie unermesslich reich daran und leben in Ruhm während die Massen in Armut und Elend leben Als die Startschüsse des Krieges erklingen, zeigt die Führung der verschiedenen Sozialdemokratischen Parteien Europas, darunter die schweizer Partei (SPS), ihr wahres Gesicht, und stellt sich durch die Burgfriedenspolitik hinter den bürgerlichen Staat – und somit gegen das Proletariat. Auf der anderen Seite, und diese ist die hauptsächliche, durch das Ende der Ära der bürgerlichen Revolution und dem Beginn der Ära der proletarischen und somit auch die erste Welle der proletarischen Weltrevolution, an deren Speerspitze die Grosse Sozialistische Oktoberrevolution und ihre Grosse Führerschaft Lenin steht.

Die Situation damals ist die gleiche wie heute, die Massen wollen kämpfen, doch dass was sie brauchen ist Führung. Führung von der Kommunistischen Partei der Schweiz, die an dem Punkt, wo man sie schon auf zwei Beinen stehend gebraucht hätte noch in ihrer Geburt war. Bevor die Partei konstituiert wird, führen die Revolutionär*innen zuerst im sozialdemokratischen Parteiapparat einen unversöhnlichen Zwei-Linien-Kampf gegen den Revisionismus und Opportunismus, der nichts als das Bürgertum in den Reihen des Proletariats ist. Sie kämpfen gegen die rechten sozialchauvinistischen Grütlianer, gegen die linken Worte und rechte Taten Grimms und der Zentrist*innen und gegen den zögerlichen Opportunismus von Platten und der “sozialistischen Linken”. Der Zwei-Linien-Kampf wird dann auch ausserhalb der SPS geführt, hauptsächlich durch die Gruppe “Forderung”, die in Zürich, einer der Epizentren des damaligen Klassenkampfes, ganz vorne bei den Kämpfen der Massen dabei ist und eine wichtige Rolle in der Konstituierung der Kommunistischen Partei der Schweiz (KPS) spielt.

Ein Streik folgt dem anderen und die Massen kämpfen und wehren sich. Besonders hervorzuheben ist der Grosse Zürcher Novemberaufstand 1917, in dem die Massen, durch die Oktoberrevolution inspiriert, kämpferische Strassenschlachten führen. Rund ein Jahr nach dem Novemberaufstand verschärft sich der Kampf noch mehr, durch die Ausweisung der sowjetischen Gesandschaft, dem Ausbruch der Novemberrevolution in Deutschland, der Militärbesatzung Zürichs und der Auflösung einer ebenfalls in Zürich stattfindenden Feier des 1. Jahrestags der Oktoberrevolution durch das Militär des alten Staates. Zuerst kommt der Proteststreik, dann ein kantonal Generalstreik in Zürich und am 12. Oktober 1918 wird der Landesstreik durch das Oltener Aktionskomitee (OAK) dann zögerlich ausgerufen. Das OAK wurde im Februar 1918 von der SPS, dem Gewerkschaftsbund und der Eisenbahnorganisation gegründet und wurde von Robert Grimm angeführt. In ihm sassen nichts als Feiglinge, kein*e einzige*r Revolutionär war unter ihnen. Von 250’000 bis zu 400’000 kämpferische und militante Arbeiter*innen nehmen mit grossem revolutionären Optimismus am Grandiosen Landesstreik teil. Das Militär des alten Staates geht stark gegen das Proletariat vor und vergiesst das rote Blut unserer Klasse. Das OAK weicht dem Druck des bürgerlichen Staats und seinem Militär und verrät den Streik zwei Tage nach seinem Beginn.

Grimm benutz das Argument, dass der Landesstreik zu Bürgerkrieg führen würde als Grund für seine Kapitulation. Das Proletariat, so Grimm, würde diesen Krieg ja nur verlieren, er würde in einem Blutbad des Proletariats enden. Doch Grimm und die Zentrist*innen, dessen Selbstidentifizierung als Marxisten nichts als eine Beleidigung unserer allmächtigen Ideologie ist, sind für diese Lage mitverantwortig! Zuvor propagierte Grimm noch gross den falschen Standpunkt dass der Landesstreik der Weg zum revolutionären Bürgerkrieg war. Solchen Schwachsinn können wir auch heute noch hören, wenn z.B. der “Revolutionäre Aufbau Schweiz” davon redet, dass durch den Streik Gegenmacht aufgebaut werden kann. Gegenmacht, oder wie wir proletarische Revolutionäre sagen würden – Neue Macht – lässt sich nicht mit einer Niederlegung der Arbeit, einer Party oder einer Demonstration mit viel Pyro erbauen. Nein, Neue Macht wird erobert, und das mit Waffe in Hand. Gegen diese falschen Standpunkte stärken wir uns in den Parolen “Abgesehen von der Macht ist alles Illussion – die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen – die Partei führt das Gewehr.“

Dass das Proletariat an dem Punkt einen Krieg gegen das schweizer Bürgertum verloren hätte ist auch unsere Analyse. Dies wegen mehrere Gründen, der hauptsächliche darunter ist, dass die Revolutionär*innen ihre Aufgaben jahrelang komplett versäumt haben, nur um dann, als es so gut wie zu spät war, zu versuchen, sie so schnell wie möglich zu bewältigen. Sie haben es versäumt, die Kommunistische Partei “als besondere politische Partei im Gegensatz zu allen alten, von den besitzenden Klassen gebildeten Parteien” (1) zu konstituieren, was bedeutet das dem Proletariat seine Vorhut fehlt, sie haben es versäumt die fünf Notwendigkeiten der Parteiarbeit, der demokratischer Zentralismus, die Klandestinität, die Disziplin, die Wachsamkeit und das Geheimnis, besonders der demokratischer Zentralismus umzusetzen, was dazu führte, dass der bürgerliche Staat viele Genoss*innen, die besten Kinder der Klasse, in seine Kerker steckte und auch sogar, wie beim Fall der Genossin Leonie Kascher, aus dem Land verwies.

Der Verrat am Grandiosen Landesstreik durch das Oltener Aktionskomitee und die Sozialdemokratie was ein finsterer Verrat am Proletariat durch den Revisionismus. Er war der definitive Trennungsstrich zwischen dem Marxismus und dem Revisionismus vor den mit Klassenhass gefüllten Augen der Massen und somit auch der Startschuss für die Konstituierung der Kommunistischen Partei der Schweiz, für dessen Rekonstitution als militarisierte marxistisch-leninistisch-maoistische Partei wir heute kämpfen. Um die Redaktion des Klassenstandpunktes zu zitieren: „Das internationale Proletariat hat heute einen noch reichhaltigeren Erfahrungsschatz als 1918. Wir sind bewaffnet mit der Ideologie des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus und den universell gültigen Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo, das heisst Gonzalo Denken. Wir haben als Bestandteil davon die allgemeingültige Militärtheorie des Proletariats, den Volkskrieg.“ (2)  Es gilt unsere allmächtige Ideologie hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden, hauptsächlich sie anzuwenden. Mit dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus und den universell gültigen Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo, das heisst Gonzalo Denken sind wir zum Siegen verdammt.

Rekonstituiert die Kommunistische Partei der Schweiz!

Bekämpft den Imperialismus, den Revisionismus und die Reaktion aller Art unversöhnlich!

Die Rebellion ist gerechtfertigt!

 

Redaktion Machteroberung

14. November 2019

 
1. Marx und Engels „Resolutionen des allgemeinen Kongresses zu Haag vom 2. bis 7. September 1872″, 1872
2. Redaktion des Klassenstandpunktes, „Ergreifen wir die Lehren des Proletariats, verstärken wir unsere Anstrengungen für die Rekonstitution der KPD“, 2018

 

 

Bericht zur aktiven Wahlboykottkampagne

Dieser Text den wir erhalten haben soll als Bericht zur aktiven Wahlboykottkampagne dienen, die in den letzten zwei Monaten im schweizer Staat von Marxist*innen-Leninist*innen-Maoist*innen entfaltet wurde.

Wahlen? Nein! Revolution? Ja!

Im September und Oktober 2019 wurde die bisher erste uns bekannte aktive Wahlboykottkampagne im schweizer Staat durchgeführt. Um Lenin zu zitieren ‚Aktiver Boykott‘ ist, wie bereits gesagt, Agitation, Werbung, Organisation der revolutionären Kräfte in grösserem Massstab, mit verdoppelter Energie, unter dreifachem Druck.“ Ausserdem stellt Lenin klar: „Aber eine solche Arbeit ist undenkbar ohne eine klare, genaue und direkte Losung. Diese Losung kann nur der bewaffnete Aufstand sein.“ Genau auf dieser Basis wurde die Kampagne durchgeführt, nicht zum Spass oder Selbstzweck, sondern zur Politisierung, Mobilisierung und Organisierung der Massen, im Dienste der Entwicklung hin zur sozialistischen Revolution, die von der maoistischen rekonstituierten Kommunistischen Partei der Schweiz geführt werden wird.

Die Kampagne wurde hauptsächlich in Zürich, Lausanne und Basel geführt. Mit Stickern mit der Parole „Wahlen? Nein! Revolution? Ja!“, auf denen einen zum Kampagnen Aufruf führenden QR-Code drauf war, wurden Wahlplakate (und anderes) vollgeklebt. Die Kampagne wurde auch auf Demonstrationen ausgetragen, unteranderem in Zürich bei der Demo gegen den „Marsch fürs Läbe“ und der „Solidarität statt Rassismus“ Demo und in Bern an der „nationalen Klimademo des Wandels“ durch das Verteilen von Flyern. Die Flyer wurden auch besonders in proletarischen Vierteln verteilt, wo auch zahlreiche Wandmalungen gemacht und Dazibaos gekleistert wurden. In Lausanne wurde auch die Kampagne für die Verteidigung des Lebens des Vorsitzenden Gonzalo mit der Wahlboykottkampagne verbunden, in dem Wahlplakate mit Parolen die das Leben des Vorsitzenden Gonzalo verteidigen vollgesprüht wurden. Ausserdem sind in Zürich zwei und in Basel ein Transparent aufgehängt worden.

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Für eine revolutionäre Klimabewegung

Es folgt ein kurzer Bericht zur „nationalen Klimademo des Wandels“ am 28.9. in Bern.

Am 28.9 war jede Strömung der Klimabewegung auf der Strasse. Die konservative bürgerliche, die zentristisch kleinbürgerliche und die revolutionäre proletarische Strömung fanden in der 100’000 Menschen Demo Ausdruck. Diese Strömungen können nicht den gleichen Kampf mit dem gleichen Ziel führen, und dass tun sie auch nicht. Nur die proletarische Strömung in der Klimabewegung kann die Klimakrise lösen denn nur die proletarische Strömung ist wahrlich revolutionär. Deswegen soll und muss das Proletariat (und seine Vorhut) eine rote Fraktion in der Klimabewegung etablieren. Wir wollen natürlich, als Unterstützer*innen der revolutionären proletarischen Strömung besonders auf genau diese hinweisen. Revolutionär*innen haben rund 100 Flyer der Wahlboykottkampagne unter roter Fahne verteilt und aus der Demo aus Wahlplakate, besonders (aber nicht nur) der „grünen“ imperialistischen Parteien, mit revolutionären Wahlboykottstickern verklebt. Die Parole auf den Stickern ist „Wahlen? Nein! Revolution? Ja!“. Dies wurde im Kontext von starker Wahlpropaganda der bürgerlichen Strömung gemacht, die es so bedauert, dass die Mehrheit von Menschen nicht am den bürgerlichen „Wahlen“ teilnimmt. Es wurde jede Chance genutzt, um zu versuchen die Massen in den Käfig der bürgerlichen Demokratie zu locken.

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Ausserdem war die İTİF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in der Schweiz) mit einem Transparent präsent, auf dem „FIGHT CAPITALISM FOR OUR FUTURE“ (deutsch: „BEKÄMPFT DEN KAPITALISMUS FÜR UNSERE ZUKUNFT“).

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Zuletzt wollen wir noch etwas zur Klimafrage von der revolutionären Internetplattform Dem Volke Dienen teilen. Dies ist genauso auch die Haltung der Revolutionar*innen gegebüber den „grünen“ Parteien hier.

Auch revolutionäre Kräfte beteiligten sich an den Protesten, haben revolutionäre Propaganda verteilt und eine klare proletarische revolutionäre Linie innerhalb der Massenbewegung gegen den Klimawandel vertreten sowie Agitation für die Notwendigkeit, die Speerspitze in Richtung der Führung der sogenannten Grünen Partei zu richten, das heißt eine Partei der imperialistischen Großbourgeoisie in der BRD.

Der zentrale Punkt im Kampf ist die Notwendigkeit der revolutionären Gewalt und das Umwerfen der ganzen Gesellschaft, jedes erlauben von Aktionen „zivilen Ungehorsams“ im Kampf ist die Vorbereitung des Pazifismus.

Antira-Demo: Trans Frau von Bullen sexuell belästigt

Wir teilen diesen Beitrag, der auf Barrikade gefunden worden ist. Die Betroffene, C., ist von der zürcher Polizei sexuell belästigt worden, weil sie trans ist, weil sie eine Frau ist und weil sie eine Unterstützerinn von revolutionären Organisationen (darunter und hauptsächlich Gemeinsam Kämpfen Zürich) ist. Hass und Tod dem schweizer Staat, Bonzen- und Bullenstaat!

Auf dem Weg zur Demo “Solidarität statt Rassismus” hat ein zürcher Polizist bei einer Personenkontrolle C. sexuell belästigt. C. ist eine trans Frau und wurde von den Polizisten in Vollmontur durchgehend misgendered, obwohl sie darauf hingewiesen wurde das C. eine Frau ist.

Erstmal wurde ihr und anderen Kontrollierten Fahnen und Transparent weggenommen. Danach wurde C. von einem männlichen Polizisten kontrolliert, dies wurde damit begründet, dass C. auf dem Ausweis ein M und nicht ein F hat. Personenstandsänderungen sind lange und schwierige Prozesse, bei dem der schweizer Staat es trans Menschen alles andere als leicht macht. C. nimmt über ein Jahr lang schon Östrogen und hat deswegen auch Brüste. Die Bullen haben bei der Personenkontrolle auf offener Strasse erstmal mehrere Male C.’s T-shirt und Pulli hochgehoben und haben nachher ihren BH kontrolliert und dann ihre Brüste begrapscht. So zeigt sich mal wieder das patriarchale, frauen- und transfeindliche Gesicht der zürcher Polizei und des schweizer Staats. Klar ist, dass dies nicht das erste Mal ist, dass trans Frauen, die mehrfach unterdrückt sind, Gewalt vom Staat erleben. Ob in Asyllagern, am Amt oder von der Polizei. Wie immer kann die Antwort auf dies nur sein, sich kämpfen und sich zu wehren, und dass kollektiv und organisiert. Die Befreiung von trans Frauen ist genauso wie die Befreiung aller Frauen nicht unter diesem System möglich.

GKZ REDE AN DER DEMO „SOLIDARITÄT STATT RASSISMUS“

Wir teilen hier die Rede der revolutionären Massenorganisation Gemeinsam Kämpfen Zürich, die in der Broschüre der Demonstration zu finden ist und an der Demo „Solidarität statt Rassismus“ letzten Samstag zu hören war.

Nur die organisierte Macht der Massen kann den Faschismus besiegen!

Wir leben in Zeiten, die nach Revolution schreien, in Zeiten von kommender globaler Wirtschaftskrise, Umweltdesaster und einer Konfliktzuspitzung zwischen den Imperialist*innen. Die herrschende Klasse, die Kapitalist*innen, können all diese Probleme nicht lösen, da sie sie erschaffen haben. Um die Revolution zu verhindern und ihre Macht aufrechtzuerhalten haben die Kapitalist*innen den Faschismus. Der Faschismus ist die offene und terroristische Diktatur des Kapitals. Sie zielt darauf hin, unsere Macht, die Macht der Massen, zu zerschlagen und macht dies durch Repression, Unterdrückung und Spaltung. Repression gegen alle die kämpfen und sich wehren, Unterdrückung um die gewaltige Macht der Massen unorganisiert zu behalten und Spaltung auf Basis von Herkunft, Religion, Geschlecht, Sexualität etc. Nur durch teilen und herrschen kann unsere Macht gebrochen werden. Darum werden Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit etc. gefördert. Der Faschismus wird aber nicht nur über rechtsextreme Grüppchen oder Parteien installiert, sondern auch über den angeblichen «Rechtsstaat» selbst.  Dieser Staat wechselt dann seine Form (aber nicht seine Herrscher) und wird zu einem sogenannten Korporativstaat. Dieser Korporativstaat basiert auf Grosskonzernen und ist nach Vorbild dieser aufgebaut. Es gibt keine Gewaltenteilung mehr, also die Exekutive kann ohne Einschränkung durch Justiz und Parlament regieren, und oft dient diese nur dazu, um das handeln der Exekutive zu legitimieren. Es entsteht ein ultimativer Machtstaat zur Verwaltung und Erhaltung des Kapitalismus. Diese Entwicklung vom Parlamentarismus zum Korporativstaat nennt sich Staatsfaschisierung, und ist eine Entwicklung die wir immer mehr sehen können. Wir können dies sehen, wenn Geflüchtete in Lager gesperrt werden, wir können dies sehen wenn der Staat stärker gegen Aktivist*innen vorgeht, wie z.b. gegen die Basel 18, gegen den Stonewall Block an der Zürich Pride oder gegen die Rojava Demo in Bern.

Wie bekämpfen wir die Staatsfaschisierung? Abstimmen macht keinen Unterschied, das verstehen sehr viele von uns bereits. Was wir machen müssen ist gegen die, dessen Interesse der Faschismus ist, d.h. unsere Ausbeuter*innen und Unterdrücker*innen im Betrieb und Staat, zu kämpfen und uns zu wehren. Nur die organisierte Macht der Massen kann den Faschismus besiegen! Darum lasst uns den Faschismus bekämpfen, in dem wir gegen den Staat der Kapitalist*innen kämpfen! Darum lasst uns den Faschismus bekämpfen, indem wir uns unserer gewaltigen Macht bewusst werden und in dem wir diese organisieren! Darum lasst uns gemeinsam den Faschismus in einem wilden Strom des Widerstandes ertränken. Darum: Kämpft und wehrt euch gegen die Reaktionärisierung und Faschisierung des Staates!

Communiqué zur Demo Solidarität statt Rassismus

Hier das Communiqué des Bündnisses „Solidarität statt Rassismus“ zur antirassistischen Demo am 05. Oktober. Wir unterstützen dieses Communiqué und auch das in die Offensive gehen der Linken in Zürich, obwohl wir nicht der Parole „No Borders, No Nations“ zustimmen, da diese den Kampf unterdrückter Nationen ignoriert und diese mit unterdrückenden Nationen auf einen Haufen schmeisst. Kämpft und wehrt euch gegen Rassismus und nationalen Chauvinismus!

Etwa 1000 Demonstrant*innen haben sich heute in Zürich die Strassen genommen um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Laut, bunt und entschlossen zogen wir durch die Strassen, um zu zeigen, dass wir Rassismus gegenüber Geflüchteten, sogenannten «Ausländer*innen» und Menschen mit nicht-weisser Hautfarbe nicht länger hinnehmen. Sei es auf der Strasse, in der Schule, bei den Behörden, am Arbeitsplatz oder in den Medien. Egal ob es implizit oder explizit, ob es sichtbar oder unsichtbar, ob es von Faschist*innen oder von Liberalen kommt, stellen wir uns dagegen.

Die Demo zog selbstbestimmt durch den Kreis 4 und hatte spezifische Orte für Reden zum Ziel:
Am PJZ vorbei war der erste Stop der Demo die AOZ, die mit ihrer Vielfalt ihrer Aktivitäten als Freiwilligenorganisation daher kommt aber in der Realität Menschen einsperrt. Geflüchtete Menschen werden eingesperrt und kategorisiert, die AOZ unterwirft sie ihrem strikten Regime. Migrant*innen werden in Arbeitsprogrammen ausgebeutet. Die AOZ kooperiert bei Ausschaffungen – darüber können auch die Lehrangebote und Freizeitaktivitäten nicht hinwegtäuschen. Lager und Freiheitsentzug können niemals menschlich sein!

Der nächste Stopp der Demoroute war die Securitas AG, die mit Überwachung und Kontrolle Profit macht. Ob in Knästen oder in Asylzentren, die Securitas AG, als privater Sicherheitsdienst, sorgt dafür, dass Menschen konsequent auf ihre Privatsphäre verzichten müssen und dass geflüchtete Menschen, die Schutz suchen, in Quasigefangenschaft leben müssen.An diesen Orten, wo sich besonders verletzliche Personen aufhalten, stellt das Staatssekretariat für Migration (SEM) kaum Personal zur „Betreuung“ ein, sondern massenweise uniformierte Sicherheitsleute. Diese rauben den Bewohner*innen ihre Würde und Rechte durch Ausgangsverbote und Leibesvisitationen. Die Securitas AG macht sich somit mitverantwortlich für die systematische Unterdrückung, Kontrolle und Isolation von Geflüchteten. Wer mit dem Elend anderer Leute Geld verdient, gehört angegriffen!

Heute auf den Strassen schafften wir einen Moment der Solidarität. Wir kämpfen weiterhin gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die nicht die Augen davor verschliesst, dass an den Grenzen Europas täglich Menschen ertrinken. Eine Gesellschaft, in der Rassismus, Sexismus und Ausbeutung keinen Platz hat!

Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!
No border, no nation – stop deportation!
Say it loud, say it clear: Refugees are welcome here!

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ALLE MORGEN AN DIE ANTIRA DEMO!

Morgen alle raus an die Anti-rassistische Demo „Solidarität statt Rassismus“ um 16 Uhr am Helvetiaplatz! Einige migranitsche und Black and People of Color Gruppen werden sich um 12 im Dachstock treffen um ein Transpi zu machen. Kämpft und wehrt euch gegen Rassismus und nationalen Chauvinismus! Solidarität statt Rassismus! Wir teilen den Aufruf des Bündnisses „Solidarität statt Rassismus“ und den BPoC und migrantischen Aufruf.

Flyertext des Bündnisses „Solidarität statt Rassismus“

  • Das Mittelmeer ist ein Massengrab, das täglich mit frischen Leichen gefüllt wird.
  • Libyen ist ein Freiluftgefängnis mit Freipass für Sklaverei, sexuelle Ausbeutung und Erpressungder dort gestrandeten.
  • Europa mauert sich ein und kriminalisiert Aktivist*Innen, die Menschen in Seenot retten.
  • Die Schweizer Asylzentren sind isolierte Bunker, in denen ein immer repressiveres Klima herrscht.

Die Gründe, warum sich Menschen auf die Flucht begeben, sind vielfältig: Überfischung der Meere vor den afrikanischen Küsten; Vergiftung der fruchtbaren Böden durch den Abbau von Mineralien; die extreme Klimaveränderung; Korruption, Folter und sexuelle Ausbeutung oder aber auch einfach Krieg.
Dies alles sind massgeblich Folgen der Politik Imperialistischer Staaten. Gerade heute, wo sich der Kapitalismus in einer tiefen strukturellen Krise befindet und die Profite schwinden, setzten diese Staaten ihre jeweiligen ökonomischen Interessen immer aggressiver durch. Vermehrt auch mit militärischen Mitteln.
Gleichzeitig nutzen rechte und rechtsextreme Parteien die Perspektivlosigkeit des Kapitalismus in ganz Europa aus und erstarken zunehmend. Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Migrant*innen werden als Feindbilder aufgebaut und müssen als Sündenböcke für die herrschende Misere herhalten.
Wehren wir uns gegen diese menschenverachrtende Politik.
Gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus und reaktionäre Hetze!
Für eine solidarische Gessellschaft!

Zeigen wir, dass wir für eine fortschrittliche Gesellschaft kämpfen! Komm mit uns an die Demo am 5. Oktober 2019 um 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz!

Aufruf der BPoC / Migrant*innen

Samstag, 5. Oktober 2019, Zürich
12 Uhr – Transpimalen im Dachstock der ASZ
16 Uhr – Helvetiaplatz beim Transpi «Zerschlagen wir den Rassismus»

Wir rufen Migrant*innen und Schwarze & People of Color* dazu auf, sich uns BPoC- und Migrant*innen an der Demo gegen Rassismus vom 5. Oktober anzuschliessen. Ebenfalls rufen wir alle Antirassist*innen dazu auf, euch solidarisch zu zeigen, bei uns mitzulaufen, und gemeinsam zu kämpfen – aber zu akzeptieren, dass BPoC und migrantische Personen vorne laufen.
Rassismus ist ein System der Unterdrückung, welchem wir – Black & People of Color – täglich ausgesetzt sind. Mal krass – wenn wir auf Ausschaffungsflüge geknebelt werden oder in Bunker gesteckt werden, mal weniger krass – wenn unsere Rassismuserfahrungen in Frage gestellt werden. Der Rassismus kann sich durch die mehrfache Unterdrückung, d.h. durch Sexismus, Klassenunterdrückung und Queerfeindlichkeit überschneiden und sich gegenseitig verstärken. BPoC und Migrant*innen machen einen grossen Teil der tiefsten und breitesten Massen aus, die von der Gesellschaft nichts als Ausbeutung und Unterdrückung bekommen. Privilegien, Vorurteile und strukturelle Diskriminierung sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, und fangen nicht dort an, wo „SVP“ drauf steht, und hören nicht dort auf, wo Menschen sich als Linke bezeichnen. Diese Strukturen sind in allen Teilen der Gesellschaft verinnerlicht, und jede*r muss diese bei sich selber und in der Gesellschaft bekämpfen und besiegen
Wir finden es gut und schön, wenn Menschen, die selbst nicht von Rassismus betroffen sind, sich mit unserem Kampf gegen Rassismus solidarisieren, wenn wir gemeinsam kämpfen. Aber es geht um uns. Also um unsere Unterdrückung, um unsere Befreiung. Deswegen sollte der Kampf von uns geführt werden. Wenn Weisse versuchen Antirassismus ohne uns zu definieren und zu dominieren, reproduziert dies eine koloniale Praxis. Afrika, Asien, Lateinamerika und die Karibik wurden mit der heuchlerischen Begründung besetzt, ausgebeutet, massakriert und unterdrückt, dass man uns helfen wolle; dass man uns von unserer Rückständigkeit befreien wolle; dass man uns entwickeln wolle. In der Realität kriegten wir nichts anderes als die brutalste Unterdrückung, den brutalsten Kolonialismus und Semikolonialismus. Und diese Verbrechen wurden und werden dann von Kolonialist*innen sogar als Hilfe und Solidarität maskiert! Und unseren Widerstand damit delegitimiert.
Deshalb wir finden es gut, wenn Weisse mit uns solidarisch sind. Aber wir sagen, was wir als Solidarität empfinden, und was solidarisch ist. Wir sind die Betroffenen von Rassismus und wir werden unseren Kampf, gegen Rassismus und nationalen Chauvinismus auf politischer Linie, führen. Kämpfen wir gemeinsam, aber wir – Schwarze & People of Colour und Migrant*innen – gehen voran.

Wir treffen uns um 12 Uhr im Dachstock der ASZ, um uns für die Demo vorzubereiten und das Transpi zu malen, und werden dann gemeinsam auf 16 Uhr zum Helvetiaplatz gehen. Ihr könnt euch uns aber direkt dort anschliessen.

*People of Colour bezieht sich auf alle rassifizierten Menschen die in unterschiedlichen Anteilen über afrikanische asiatische lateinamerikanische arabische jüdische indigene muslimische westasiatische roma jenische Balkan- oder pazifische sowie über andere rassifizierte Herkünfte oder Hintergründe verfügen.

Zürich: Propagandaaktion zur Verteidigung des Lebens des Vorsitzenden Gonzalo

Am 27. Jahrestag der historischen Rede des Vorsitzenden Gonzalo, ist von Revolutionär*innen in Zürich ein Grosswandplakat unter dem Titel „Verteidigt das Leben des Vorsitzenden Gonzalo!“ gekleistert worden.

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Hier der Text des Grossplakats:

Gonzalo, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Perus ist der grösste Revolutionär unserer Zeit und der am stärksten bewachte Politische Gefangene weltweit. Er befindet sich seit seiner Verhaftung durch den verrotenen peruanischen Staat im September 1992 in kompletter Isolation auf einer Militärbasis auf einer Insel. Sein einziges Verbrechen ist, dass er den Kampf des peruanischen Volkes und Proletariats für dessen Befreiung geführt hat. Dieser Kampf, der Volkskrieg in Peru, läuft immer noch, obwohl der faschistische Staat und Verräter und Feinde des Volkes dazu geführt haben, dass das Volk auf dem Weg zur Befreiung einige Biegungen hat machen müssen. Doch diese sind nicht mehr als das, es sind nur Biegungen auf dem Weg des Sieges. Lernt von und kämpft wie der Vorsitzende Gonzalo!